30.10.2003: Baumstandorte bleiben wie geplant

Aus der Gemeinderatssitzung vom 28.10.03

Größere Bäume für den „Lindenplatz"

Mit dem Vorschlag der Planer die acht auf dem „Platz an der Linde" in Röthlein zur Pflanzung vorgesehenen Linden größer als beschlossen zu kaufen, befasste sich der Gemeinderat. Das bisherige Größenverhältnis mit einem Stammumfang von 30 – 35 cm erschien den Verantwortlichen zu klein. Sie regten somit an die nächsten Größen des Stammumfangs 35 – 40 bzw. 40 – 45 cm in Erwägung zu ziehen. Nachdem gegenüber der beschlussmäßigen Festlegung auch eine Kostenmehrung von 2.000 bzw. 4.000 € verbunden war, entschied sich der Rat für die Größe 35 -40 und somit für eine Kostenmehrung von 2.000 €.

Kein Verzicht auf einen Baumstandort am "Platz an der Linde"

Der Entscheidung vorangegangen war die Behandlung des Antrags eines Platzanliegers, den vor seinem Anwesen vorgesehenen Baum nicht zu pflanzen. Der Anlieger befürchtete eine Beeinträchtigung seiner Wohnqualität. Gegen diesen Antrag hatten sich die planenden Ingenieure im Vorfeld ausgesprochen, da mit der Befürwortung des Antrags die Planungskonzeption beeinträchtigt würde. Auch eine Verlagerung des Standorts widerspreche der Planung und deren Harmonie. Weiter wurde zur Ablehnung des Antrags die Tatsache ins Feld geführt, dass der Baum auf der Nordwestseite des Anwesens zum Stehen käme und so eine Beschattung der Giebelseite unwesentlich sei. Die Ratsmitglieder schlossen sich einstimmig den vorgenannten Gründen an und lehnten den Antrag ab.

Behindertengerechter Zugang an Heidenfeld's Kirche?

Eingehend diskutiert wurde der Vorschlag von kirchlicher Seite in Heidenfeld an der dortigen Wallfahrtskirche einen behindertengerechten Zugang zu schaffen. Dabei wurden die vom Planer vorgelegten Varianten, bei denen ein Umbau des Haupteingangs und des am Kirchengrundstück vorhandenen Kriegerdenkmals erforderlich würden, aufgezeigt und erläutert. Die Kostenschätzung für die Maßnahmen liegen bei rund 20.000 bzw. 34.000 €. Nachdem an der Röthleiner Kirche ein behindertengerechter Zugang ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde am Seiteneingang errichtet wurde, vertrat der Rat die Meinung, dass auch diese Möglichkeit in Heidenfeld einer näheren Überprüfung unterzogen werden sollte. Deshalb ersuchte das Gremium den Planer eine weitere Variante unter Einbeziehen des dortigen Seiteneingangs vorzulegen.

Kurz und bündig:

Die vom Bauausschuss vorbehandelte Umgestaltung eines Gräberfeldes im „alten" Friedhofsteil in Röthlein fand die Zustimmung der Räte. Dabei soll auch ein Standort für eine evtl. Urnenmauer eingeplant werden. Ferner wird der Plattenbelag des Hauptweges, der ständige Unterhaltungsarbeiten durch Absetzungen im Belag durch den Bauhof erfordert, ausgetauscht und mit Verbundpflaster belegt.

Der von an den „neuen" Friedhofsteil in Röthlein angrenzenden Nachbarn gestellte Antrag auf Sichtschutzmaßnahmen fand nun nach längeren Diskussionen und einigen Ortsterminen auch die Zustimmung. Es wird nun zur Nachbargrenze eine Heckenpflanzung vorgenommen.

Der Antrag von Verkehrsteilnehmern aus Heidenfeld, den Einmündungsbereich der Straßen „Am Springbrühl" in die „Siemensstraße" mit einem Verkehrsspiegel zu versehen um das Einfahren zu erleichtern, wurde abgelehnt. Maßgeblich für diese Entscheidung waren die Stellungnahme der Polizei die den Spiegel als Lösung ablehnte und die vorhandene Möglichkeit, andere Fahrrouten zu benutzen.

 

 

 


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